I-Ging, das Zeichen 64 Wei Ji, Vor der Vollendung

Links der Wasserlauf,
er fließt an einem großen, gut verwurzelten Baum (oben rechts)
und einem Weizenfeld vorbei.
“Wei, ein großer Baum mit übereinandergestellten Ästen,
Zyklischen Zeichen der Negation ( noch nicht ) “
Ji, das regelmäßige Treffen, harmonisches Zusammensein,
dargestellt in dem Ideogramm von gleichmäßig hochgewachsenen Ähren
auf einem Weizenfeld. ...”

Der Baum in seiner Größe auf der Höhe seiner Kraft, ist das Symbol des Lebens,
ewige Evolution zeigt sich im zyklischen Charakter.

Die Quelle des Lebens ist das Wasser,
es fließt frei, ungebunden und rein.
Der Weizen ist in den alten Kulturen mit der
Kraft der Seele und dem Ewigen verbunden worden,
die Gruppenseele der Natur.
Der Weizen reift, das Feld ist noch nicht abgeerntet
und der Baum hat sein Größenwachstum noch nicht beendet.
Weizenkeime sind ein sehr kräftigendes Nahrungsmittel,
welches aktivierende Wirkung auf die Zellen besitzt.
Das “Schlagen der Himmlischen Trommel” wird in
der daoistischen Praxis als Übung zur
Harmonisierung der Hypophyse und Stabilisierung von
Körper, Geist und innerer Kraft genutzt.

Das Zeichen rät, wenn Projekte noch in den Kinderschuhen begriffen sind,vorausschauend zu planen, denn man weiß nichts über das Ende dessen,was begonnen hat.

So spricht das I-Ging auch von dem “alten Fuchs, der vorsichtig
über gefrorenes Eis schreitet. Er weiß, daß das Eis brechen kann,
und gibt auf das kleinste Krachen acht.”
 

[Raoul Walton] [Bio] [Discography] [Interview] [Pix] [Review] [I Ging] [Kontakt] [Impressum]